Das Dorf Les Baux-de-Provence hoch oben auf seinem Felsvorsprung birgt ein unglaublich reiches architektonisches Erbe, während seine Zitadelle eine atemberaubend schöne Natur überragt.
Entdecken Sie eines der „Un des Plus Beaux Villages de France“ (Schönsten Dörfer Frankreichs) und seine geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten.
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Die Burg von Les Baux liegt auf einem Felsvorsprung und erstreckt sich über 5 Hektar. Sie bietet einen außergewöhnlichen Rundblick auf die Provence, von Aix bis zu Arles und darüber hinaus.
Bis zur Französischen Revolution war die Stadt Les Baux-de-Provence der Sitz einer sowohl königlichen als auch herrschaftlichen Gerichtsbarkeit, deren Verwaltung lange Zeit in diesem 1499 erbauten Gebäude untergebracht war.
Die Stadtmauer, an der die Gebäude errichtet wurden, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchbrochen, um den heutigen Eingang der Stadt zu schaffen.
Die Maison du Roy beherbergt heute das Fremdenverkehrsbüro.
Als Musée de France ausgezeichnet, vereint das Musée des Santons verschiedene Sammlungen: neapolitanische Figuren des 17. und 18. Jahrhunderts, Kirchen-Santons des 19. Jahrhunderts sowie Werke der berühmten Santon-Hersteller Carbonnel, Fouque, Jouve, Peyron-Campagna, Toussaint, Thérèse Neveu, Louise Berger, Simone Jouglas und anderer.
Eine sehr große Leinwand von Antoine Serra (1908–1995), die die Mitternachtsmesse in Les Baux-de-Provence zeigt, ergänzt diese einzigartigen Sammlungen.
Der einzige Zugang zum Dorf bis 1866. Das Porte Eyguières wurde in der Renaissance neu errichtet und im 18. Jahrhundert von den Fürsten von Monaco erhöht, die 1642 zu Markgrafen von Les Baux wurden.
Das während der Revolution abgeschlagene Wappen der Grimaldi ist noch in einer mit barocken Ranken verzierten Kartusche zu erkennen.
Im Jahr 2023 wurde das Tor erneut restauriert.
Dieses Wohnhaus aus dem 16. Jahrhundert beherbergt seit 1991 das Musée Yves Brayer.
Das Museum bietet einen Rückblick auf das Werk des Malers, einer bedeutenden Figur der figurativen Kunst des 20. Jahrhunderts, der den mediterranen Landschaften verbunden war.
Der gewölbte Raum im Erdgeschoss, geschmückt mit Fresken aus dem 17. Jahrhundert, bereichert den Besuch.
Das Museum veranstaltet außerdem jedes Jahr temporäre Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Die Kapelle der Weißen Büßer, im 17 Jahrhundert erbaut, fasziniert durch ihre Geschichte und Ausstattung.
1937 restauriert, ehrt sie die früheren Büßer und ist der Heiligen Estelle gewidmet.
Ihr Relief über der Tür mit zwei knienden Büßern lädt zur Besinnung ein.
Im Inneren illustriert ein leuchtendes Fresko von Yves Brayer, 1974 gemalt, ein provenzalisches Weihnachtsfest.
Diese aus dem 12 Jahrhundert stammende, teilweise troglodytische Kirche ist ein Juwel von Les Baux-de-Provence.
Im Inneren zeigt die Grabkapelle der Familie de Manville ein flamboyantes gotisches Gewölbe, während eine ausgehöhlte Kapelle die Kutsche beherbergt, die bei der Weihnachtszeremonie zum Viehtrieb verwendet wird.
Die modernen Glasfenster, entworfen von Max Ingrand und 1962 von Fürst Rainier III gestiftet, erhellen das Gebäude.
Die ehemalige romanische Burgkapelle wurde im 12. Jahrhundert von der Weber- und Wollkämmerzunft erbaut, um ihren Schutzheiligen Saint-Blaise zu ehren.
Zweifellos das rätselhafteste Element des Dorfes.
Gegenüber dem Hôtel de Manville tragen die Überreste eines Wohnhauses aus dem Jahr 1571 die calvinistische Inschrift „Post Tenebras Lux“ („Nach der Finsternis das Licht“), die auch das Motto von Genf ist.
Dieses Zeugnis protestantischen Glaubens deutet auf die Existenz eines reformierten Oratoriums im 16. Jahrhundert hin, zu einer Zeit, in der die Protestanten in Les Baux zahlreich waren.
Das schönste Renaissance-Herrenhaus der Stadt Les Baux-de-Provence wurde 1571 von einer wohlhabenden protestantischen Familie, der von Claude de Manville, errichtet.
Die unregelmäßige Fassade entlang der Hauptstraße ist durch große Fenster mit Mittelpfosten weit geöffnet. Der Innenhof mit Arkaden wiederholt die gleiche Anordnung der Renaissance-Fenster.
Das restaurierte Gebäude beherbergt heute das Rathaus.
Das Gebäude des 16. Jahrhunderts wurde harmonisch von Louis Jou restauriert. In sechs Räumen dieses Stadtpalais sind seinem Werk und seinen Sammlungen ausgestellt: Gravüren von Dürer und Goya, Gemälde, Skulpturen und Keramik.
Im Vallon de la Fontaine, in der Nähe des alten Waschhauses, erhebt sich dieses elegante Eckpavillon im Renaissance-Stil, erbaut von Jeanne de Quiqueran, der Ehefrau von Honoré des Martins, Baron von Les Baux von 1568 bis 1581.
Es schmückte einen Garten der Familie de Baux, genannt „Jardin du Comte“ oder „Verger du Roi“. Frédéric Mistral ließ eine Kopie für sein Grab in Maillane anfertigen.
Die „Trémaïe“ und „Gaïe“ Grabstelen sind am Fuß des Felsvorsprungs der Burg. Der Volksglaube sah in dieser Darstellung drei Heilige Maria – „Tre Maïre“ auf provenzalische Sprache- : Maria-Jakobäa, Maria-Salome und ihre Dienerin Sara.
Im Val d’Enfer beherbergen die monumentalen Kalksteinbrüche immersive Ausstellungen.
Jedes Jahr präsentiert ein neues Programm die größten Namen der Kunstgeschichte.
Werke berühmter Künstler werden begleitet von Musik auf 14 Meter hohe Wände projiziert und schaffen so ein magisches visuelles Erlebnis.
Die Besucher spazieren durch das Herz dieses Spektakels – eine wahre Reise außerhalb der Zeit.
Les Baux-de-Provence, ein einzigartiges Kulturerbe im Herzen einer spektakulären Landschaft.
Maison du Roy, Rue Porte Mage,
13520 Les Baux-de-Provence
Tel. +33 (0)4 90 54 34 39
tourisme@lesbauxdeprovence.com
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9.30 bis 17.00 Uhr
Wochenenden und Feiertage: 10.00 bis 17.30 Uhr
Geschlossen am 25 Dezember und Januar