Yves Brayer Museum – Hôtel de Porcelet

Ins Erdgeschoss können Sie über einen Gewölbesaal mit Deckengemälde aus dem 17. Jahrhundert staunen. Im Jahr 1991 wurde das Hotel als Yves-Brayer Museum umgewandelt.

Im Museum ist eine Retrospektive des außerordentlichen Werks von Yves Brayer zu sehen. Etwa einhundert Ausstellungsstücke zeugen von der Qualität und Seltenheit seiner Schöpfungen über eine Spanne von 60 Jahren.

Neben provenzalischen Landschaften sind auch Gemälde zu bewundern, die von Spanien und Italien inspiriert sind und die bevorzugte Themen von Yves Brayer behandeln.

Diese schöne Bleibe vom 16. Jahrhundert hat eine einzigartige Fassade und eleganten, fein geschnitzt Fensterpfosten.

Öffnungszeiten
April bis September: Täglich 10.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 18.30 Uhr.
Oktober, November, Dezember, März: Täglich (außer Dienstags): 13.00 bis 17.30 Uhr
Betriebsferien: Januar und Februar

Ein dreistockiges Gebaude aus dem 16. Jahrhundert mit einer Treppe.

Laisser une trace

 März bis 13 November

Welche Verbindung besteht zwischen den Künstlern von heute und denen von gestern? Dies ist eine der Fragen, die die Präsentation von Werken der zeitgenössischen Kunst in den Sammlungen des Museums aufwirft.

Den Rahmen zu verändern, in dem die Künstler von unserer Zeit und ihrer eigenen Zeit zeugen, kann nicht geschehen, indem man von der Vergangenheit absieht.

Deshalb ist die Konfrontation mit der Malerei von Yves Brayer hier von entscheidender Bedeutung. Sein Werdegang, seine Neugier und seine Liebe zu den Orten, die er durchquert hat, sind alles Dinge, die bleiben und zeitgenössische Künstler inspirieren.

Durch seine zahlreichen Reisen rund um das Mittelmeer malte er in Spanien, Marokko, Italien, der Provence und der Camargue, wo die Architekturen reinen Landschaften Platz machen.

Diese Themen sollen in der Ausstellung “Eine Spur hinterlassen” erkundet werden.

Audrey Langlet Odatempo, Maliza Kiasuwa, Gabriel Boutros und Tomek Jarolim, Gouzelle Ishmatova, Abdullah Al Qandeel und Michal Korman, die mit Keramik, Textilien, Musik und Technologie, Fotografie, Zeichnungen und Malerei arbeiten finden sich zusammen, um das Werk eines ihrer Vorgänger zu reflektieren.

Camille Claudel, géniale Folie

12 Mai bis 13 November 2022

1881 kam Camille Claudel mit 18 Jahren, ein frühes Genie, nach Paris, um bei Alfred Boucher und danach bei Auguste Rodin ihre Ausbildung als Bildhauerin zu vervollkommnen.

Die Begegnung mit diesem führt zu einer Beziehung außerhalb jeder Norm, in der sie Schülerin, Modell, Geliebte ist und die zu einem entscheidenden Wendepunkt im Leben der zwanzig Jahre Jüngeren werden soll. Aus dieser besonderen Beziehung entstehen Werke, die von Symbolismus und Moderne geprägt sind.

In einer Zeit, in der die Kunstkritik ausschließlich männlich dominiert ist, wird ihr Talent als “Rodin-Schüler” anerkannt, eine Bezeichnung, gegen die sich die Künstlerin ihr Leben lang mit dem Anspruch auf ihren Status als Künstlerin wehrt. Noch heute neigt das Publikum dazu, ihre Vita auf die gescheiterte Beziehung zu Rodin und ihre Zwangseinweisung zu beschränken.

Dabei übersieht man die Modernität einer Künstlerin, die ihrer Zeit weit voraus war und symbolistischen und autobiografischen Bildhauerarbeiten den Weg ebnete, insbesondere mit den wichtigen Werken wie La Valse, l’Implorante, Les Causeuses, etc.

Es ist der Kampf eines ganzen Lebens in einem Jahrhundert, in dem der Künstlerin kein Platz eingeräumt wird, den die Ausstellung im Yves Brayer Museum anhand von rund 30 Leihgaben von Sammlern und französischen Museen, darunter das Musée Camille Claudel, nachzeichnet.

Preise

Erwachsene: 8€
Gruppen: 4€
Unter 18 Jahre: Eintritt frei

Bei Vorlage des Pass Baux-de-Provence: 4€

Praktische Informationen

Place François de Hérain
13520 Les Baux-de-Provence

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Fremdenverkehrsamt

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13520 Les Baux-de-Provence
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Weitere Informationen

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9.00 bis 18.00 Uhr
Wochenenden und Feiertage: 10.00 bis 17.30 Uhr

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